Der erste Eindruck zählt

Die meisten wissen: der erste Eindruck zählt, und zwar in Beruf und Alltag. Dass hierbei Sekunden bzw. -bruchteile für uns ausreichen, um den anderen in diverse Schubladen zu stecken, wissen viele nicht. Warum finden wir jemanden bereits nach einigen kurzen Momenten sympathisch bzw. unsympathisch? Und warum halten wir auch meistens noch an unseren Vor-Urteilen fest?BildDiese Fragen gingen mir vorgestern Abend durch den Kopf, als ich mit meiner Frau an einem schön dekorierten Tisch in einem feierlichen Ambiente saß. Anlass war die Hochzeit eines guten Freundes von mir.

Besonders die Sozialpsychologie, aber auch die Neuropsychologie beschäftigt sich mit dem Thema "Gesetzmäßigkeiten der zwischenmenschlichen Wahrnehmung". Hier bekommt man Antworten. Die schnelle Entstehung von Sympathie und Antipathie geht u.a. auf das Konto unseres "emotionalen Gehirns". Die Areale, die hier verortet sind, bewerten kontinuierlich die Reize aus der Außenwelt, und zwar emotional. Daher kommt es beispielsweise, dass attraktive Menschen im Allgemeinen positiv beurteilt werden. Das Empfinden von Attraktivität (etwa: symmetrisches Erscheinungsbild) ist größtenteils angeboren. Antipathie hingegen entsteht ganz schnell, wenn wir im Alltag Personen antreffen, die uns an unliebsame Situationen aus der Vergangenheit - unbewusst - erinnern. Das emotionale Gehirn speichert nämlich solche Situationen, um späterhin durch die Auslösung von Angst ähnliche "Klippen" zu umschiffen. D.h.: sieht mein aktueller Gesprächspartner ähnlich aus wie, überspitzt gesagt, ein "Aggressor von damals", verspüre ich fast schon automatisch Antipathie. Das alles passiert natürlich unbewusst.

Trägt man alldem Rechnung, ergeben sich zwei wichtige Fakten, die im Alltag zu berücksichtigen sind:

1. Wohl oder übel treffen wir immer mal wieder auf ein Individuum, dessen emotionales Gehirn dem Betreffenden beim Anblick unseres Äußeren emotional zu verstehen gibt: "Den da finden wir jetzt aber nicht so nett!" Mit solchen Fällen muss man leben können, sie lassen sich ja gar nicht vermeiden. (Merken Sie sich: Außerdem sagt so ein Urteil ja eher was über den Urheber aus und nicht über Sie!)

2. Um öfter in die "richtigen" Schubladen eingeordnet zu werden, kann man an einem gepflegten, symmetrischen Erscheinungsbild arbeiten, sei es mit einem modischen Outfit, Beauty-Artikeln und/oder mit Sport. Das ist die Conditio sine qua non. Denn ohne ein "gut gelauntes" emotionales Gehirn geht wahrlich nix.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

Pansexualität - der neue Trend

Kürzlich hörte ich von einer neuen sexuellen Orientierung - der Pansexualität. Auf einer Party versuchte doch tatsächlich ein etwas angeheiterter Werber, mir weis zu machen, dass diese Ausrichtung auf den Menschen und nicht auf das Geschlecht, die Liebesform der Zukunft sei. Nach Metrosexualität a la Beckham der letzte Schrei und total hip. BildÄhm, habe ich da etwas nicht mitgekriegt? Worum geht es denn bitteschön in einer Liebesbeziehung? Darum, miteinander die Höhen und Tiefen des Lebens zu durchleben, Gemeinsamkeit zu erfahren und - und das ist nun einmal Fakt: um Nähe und Zusammensein auch in sexueller Hinsicht.

Es menschelt sehr

Pansexualität bezeichnet die sexuelle Identität von Personen, die nicht auf ein bestimmtes Geschlecht in Bezug auf die Wahl ihres Liebespartners beschränkt sind. So etwas Ähnliches wie Bisexualität also. Aber nicht ganz: Pansexualität schließt nämlich auch diejenigen ein, deren geschlechtliche Identität nicht eindeutig männlich oder weiblich ist.

Der Werber auf der Party salbaderte lang und breit über die Kälte der Gesellschaft und dass es eben an der Zeit sei, den Menschen als Mensch und als gefühlvolles Wesen wahrzunehmen. Und dass er deshalb in der Pansexualität eine Art Heilslehre sah. Ich habe ihn reden lassen und mich köstlich amüsiert. Scheinbar lebt er in einer ziemlich verkorksten Welt, in der ihm derartige Begriffsdefinitionen - und seien sie noch so sehr an den Haaren herbeigezogen, eine gewisse Sicherheit geben.

Später auf der Party habe ich, ebenfalls ein bisschen angeheitert, versucht einer Freundin davon zu erzählen. Die winkte ab, die Musik sei viel zu laut und zu gut. Und dann verwies sie auf den griechischen Gott Pan. Der steht für Lebensfreude und Musik. Und dann sind wir Tanzen gegangen - hat Spaß gemacht.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

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